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Der Start ins neue Jahr – nicht unbedingt am 1. Januar



Der Jahreswechsel fühlt sich für viele Menschen automatisch wie ein Neustart an. Neues Jahr, neue Vorsätze, neue Energie – zumindest theoretisch.

Und vielleicht spürst du gerade genau das Gegenteil: Es ist noch ruhig. Noch langsam. Noch nicht wirklich „losgehend“.


Dann möchte ich dir gleich zu Beginn sagen: Das ist völlig in Ordnung.


Denn aus energetischer Sicht beginnt der eigentliche Start ins Jahr 2026 erst mit dem Neumond im Steinbock am 18.01.2026. Erst jetzt öffnet sich ein Raum, der sich nach einem echten, innerlich stimmigen Neubeginn anfühlt.


Der Neumond im Steinbock – ein Start, der von innen kommt

Dieser Neumond steht im Tor 60. (Erklärung zu "Tor" kommt weiter unten noch)

Und ich nenne es liebevoll das Pippi-Langstrumpf-Tor.


"Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt."


Allein dieser Satz trägt schon so viel Freiheit in sich. Und genau darum geht es jetzt.

Das Tor 60 zeigt uns sehr klar, wo wir uns selbst begrenzen. Die Schattenfrequenz dieses Tores orientiert sich zu sehr an Regeln wie:

„Man macht das so.“

„Man sollte das doch.“

„Das darf man doch nicht.“


Diese inneren und äusseren Vorgaben können unglaublich einengend wirken – oft, ohne dass wir es bewusst merken.


Die Einladung dieses Neumondes ist deshalb sehr klar: Erlaube dir deinen eigenen Spielraum.

Du darfst deine Realität so formen, dass sie zu dir passt. Nicht nach Erwartungen von aussen. Sondern zu deinem Leben, deinem Rhythmus, deiner Energie.


Vielleicht magst du dich fragen, ganz ehrlich und ohne Bewertung:

  • Was funktioniert für mich wirklich gut?

  • Wo habe ich mir etwas „angewöhnt“, das eigentlich gar nicht mehr stimmig ist?

  • Was würde ich anders machen, wenn es kein „man sollte“ gäbe?


Es geht nicht darum, alles über Bord zu werfen. Sondern darum, Schritt für Schritt das zu integrieren, was sich für dich richtig anfühlt.


Steinbock-Energie: ruhig, klar und unglaublich kraftvoll

Passend dazu trägt das Tor 60 eine starke Steinbock-Energie. Der Steinbock ist nicht laut. Er ist nicht hektisch. Und er springt nicht kopflos los.

Er baut Strukturen.

Er geht geduldig vor.

Er denkt strategisch.

Und vor allem: Er übernimmt Verantwortung für seinen Weg.


Vielleicht hilft dir dieses Bild:

Stell dir einen Steinbock vor, der eine steile Felswand hinaufklettert. Von aussen wirkt es fast unmöglich. Und doch kommt er voran – Schritt für Schritt. Nicht, weil es leicht ist, sondern weil er dranbleibt.

Genau diese Energie steht dir jetzt zur Verfügung.

Nicht für schnelle Ergebnisse, sondern für nachhaltige Veränderungen.


Wie würdest du dir deine Welt gestalten?

Wenn du dir erlaubst, einmal ganz gross zu denken – ohne Einschränkung, ohne „aber“, ohne sofortige Machbarkeit – wie sähe deine Welt dann aus?


Wie dürfte dein Alltag gestaltet sein, damit er sich wirklich gut anfühlt?

Wo wünschst du dir mehr Weite und mehr Leichtigkeit, mehr Klarheit?


Vielleicht magst du dir dafür bewusst etwas Zeit nehmen und ein Visionboard gestalten oder schreiben, zeichnen, sammeln von Wörter und Bilder. Es geht nicht um das Wie – sondern darum, deiner inneren Vision zu folgen.


Und dann kommt der wichtigste Schritt:

Nimm dir eine Sache daraus und beginne, sie ganz konkret in deinen Alltag zu integrieren. So klein, dass sie machbar bleibt. So stimmig, dass sie sich nicht nach Druck anfühlt.


Die aktuelle Energie unterstützt dich genau dabei, neue Strukturen zu erschaffen – nicht gegen dich, sondern für dich.


Was bedeutet ein „Tor“ im Human Design?

Im Human Design gibt es 64 Tore. Jeder Mensch hat davon 26 Tore aktiv, basierend auf den individuellen Planetenkonstellationen – ganz einfach ausgedrückt.


Du kannst dir diese Tore vorstellen wie die 64 Hexagramme aus dem I-Ging oder auch wie die 64 Gene Keys. Die Sonne wandert ungefähr alle sechs Tage in ein neues Tor und durchläuft so im Laufe eines Jahres alle 64 Tore.


Aktuell steht die Sonne im Tor 60 – und auch der Neumond befindet sich in diesem Tor. Das bedeutet, dass wir diese Energie momentan kollektiv spüren können.


Jedes Tor kennt dabei drei Grundfrequenzen:

  • eine Schattenebene, in der wir nicht in unserer Kraft sind

  • eine Ebene des Bewusstseins, in der wir das Thema erkennen und verstehen

  • und eine hohe Ebene, in der das Thema integriert ist und wir ihm mit Vertrauen begegnen


Der Schlüssel liegt nicht darin, den Schatten zu vermeiden. Sondern ihn zu erkennen, anzunehmen und zu wenden. Erst dann wird es möglich, immer wieder Zugang zur höchsten Ebene zu finden.


Mein persönlicher Jahreswechsel – bewusst innehalten und abschliessen

Auch bei mir war es bis jetzt noch ruhig.

Gefühlt hat das neue Jahr für mich noch gar nicht richtig begonnen.


Mein Jahreswechsel hat dieses Jahr sogar schon etwas früher eingesetzt. Denn ich habe 2025 zum ersten Mal ganz bewusst die Sperrnächte für eine intensive Rückschau genutzt. Die zwölf Nächte vor der Wintersonnenwende habe ich mir Zeit genommen, um das vergangene Jahr nochmals Monat für Monat zu betrachten, alte Themen zu reflektieren, loszulassen und innerlich abzuschliessen.


Die Sperrnächte waren für mich eine bewusste Phase des Reflektierens. Jede Nacht stand symbolisch für einen Monat des vergangenen Jahres. Ich habe mir Zeit genommen, noch einmal hinzuschauen, innezuhalten und ehrlich mit mir zu sein.

Was darf gehen?Was darf ich abschliessen?Was darf ich ins neue Jahr mitnehmen?

Diese Fragen haben mich durch die Sperrnächte begleitet. Nicht, um alles noch einmal aufzuwühlen, sondern um Klarheit zu schaffen und innerlich Ordnung zu machen. Es ging darum, bewusst abzuschliessen, bevor sich etwas Neues zeigen darf.


Am 21. Dezember, zur Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag und der längsten Nacht, habe ich aufgeschrieben, was ich nicht mehr ins neue Jahr mitnehmen möchte, und diesen Zettel verbrannt. Es war ein sehr klares, befreiendes Ritual.


Gleichzeitig habe ich meine 13 Wünsche vorbereitet. Zwölf davon habe ich während der Rauhnächte – in jeder Nacht einen – verbrannt. Der dreizehnte Wunsch bleibt übrig. Um den darf ich mich im neuen Jahr selbst kümmern.


Rauhnächte – mein eigener Rhythmus statt starre Regeln

Die Rauhnächte begleiten mich schon seit einigen Jahren. Am Anfang fühlte sich vieles noch steif und fast ein wenig gekünstelt an. Ich habe gemacht, was in Büchern stand, habe Abläufe strikt befolgt und mich dabei oft gefragt, ob ich „alles richtig mache“.


Mit der Zeit habe ich gemerkt: Nicht alles passt für mich. Und das ist okay.


Ich habe einiges behalten, was sich gut und stimmig anfühlte. Anderes durfte wieder gehen. Auch verschiedene Rauhnachtskurse haben mich begleitet – jeder auf seine Weise wertvoll.


Heute höre ich viel stärker auf mich. Ich frage mich:

Was fühlt sich heute richtig an?

Wann möchte ich mir Zeit nehmen?

Wo möchte ich meine Rituale machen?


So habe ich mir in diesen Rauhnächten bewusst jeden einzelnen Tag Zeit für mich genommen – für mein Journal, meine Impulse, meinen Planer. Ohne Druck. Ohne Zwang. Und genau deshalb haben sie sich dieses Mal so ruhig, so tief und so wertvoll angefühlt.


Noch ist Winter – und das darfst du ernst nehmen

Auch nach den Rauhnächten hatte ich nicht das Gefühl, dass das Jahr sofort losgehen muss. Und es ist okay. Es ist Januar. Es ist noch Winter.

In der Natur passiert oberirdisch auch noch nicht viel. Doch unter der Erde beginnt bereits neues Leben. Und genau so dürfen wir es auch bei uns betrachten.


Wir befinden uns im Steinbock-Zeichen. Eine Zeit, in der es um innere Ordnung geht, um Planung, um Klarheit. Ich habe mich viel mit mir und meinem Inneren beschäftigt, mit meinen Zielen, mit dem, was noch wachsen darf.


Die Energie kommt langsam zurück – auch wenn mein Körper mir aktuell mit einer hartnäckigen Erkältung zeigt, dass Loslassen manchmal auch noch körperlich geschehen darf.


Und jetzt, mit dem kommenden Neumond im Pippi-Langstrumpf-Tor, fühlt es sich an, als dürfte das neue Jahr wirklich beginnen.


Dein Start ins neue Jahr darf sich Zeit lassen

Vielleicht hilft dir dieser Blick zum Schluss:


Das Human-Design-Neujahr beginnt am 22.01.2026.

Das BaZi-Neujahr (chinesisches Neujahr) startet am 17. Februar 2026 mit dem Jahr des Yang-Feuer-Pferdes.

Und das astrologische Neujahr beginnt am 20.03.2026 mit der Tag-und-Nacht-Gleiche und dem Widder.


Du siehst:

  • Du musst nicht am 01.01. starten.

  • Du darfst dann beginnen, wenn du und deine Energie bereit ist.


Und vielleicht ist genau jetzt dein Moment.


Mehr Orientierung für dich und dein Kind

Wenn du dir mehr Orientierung wünschst – für dich und dein Kind – und du euren Alltag bewusster, leichter und passender gestalten möchtest, dann ist der LernUp Compass ein wunderbarer Begleiter.

Er hilft euch,

eure Stärken sichtbar zu machen,

Entscheidungen klarer zu treffen

und euren eigenen Weg zu finden – Schritt für Schritt.



Du musst nicht sofort starten.

Beginne dann, wenn es sich innerlich richtig anfühlt.


Gerne begleite ich dich auf diesem Weg. 🩷

 
 
 

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